Weitere Inhalte

Kontakt:

VbA - Selbstbestimmt Leben e.V. 

Westendstr. 93
80339 München

089 / 54 03 46 80
089 / 54 03 46 85

info@vba-muenchen.de

Durch die Mitgliedschaft in unserem Dachverband, sind wir auch auf Bundesebene organisiert:

„Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben Deutschland e.V. (ISL)“

Über uns

VbA Selbstbestimmt Leben e.V.

Wir sind eine Initiative von Menschen mit Behinderung. Seit 1990 vertreten wir im Raum München die Interessen derer, die ihr selbstbestimmtes Leben außerhalb von (Sonder-) Einrichtungen praktizieren oder anstreben und bieten professionelle Serviceleistungen an.


Angeregt durch die „Independent Living Bewegung“ behinderter Bürger/innen in den USA, entstanden im gesamten Bundesgebiet Anfang der 90er Jahre die Initiativen der „Selbstbestimmt Leben Bewegung“ von Menschen mit Behinderung.

VbA Flyer Titelbild
 

Eine Regel in diesen Initiativen ist es, dass die leitenden Positionen ausschließlich von behinderten Menschen besetzt werden. Erfahrungen haben gezeigt: „Betroffene vertreten sich selbst am besten!“ Politische und gesellschaftliche Entwicklungen und Veränderungen in unserem Sinne können nur auf dieser Basis stattfinden.

Unsere Arbeitsmethode basiert dementsprechend auf den Prinzipien des "Peer Support“, was bedeutet: Betroffene beraten, begleiten und unterstützen Betroffene.

Selbstbestimmt Leben bedeutet für uns:

  • Wir entscheiden selbst, in welcher Wohnform wir leben wollen und gestalten unseren Tagesablauf selbst.

  • Wir entscheiden selbst darüber, wer uns wo, wie und wann die erforderlichen Hilfen leisten soll.

  • Wir verwalten die uns zuerkannten Finanzmittel selbst.

  • Wir entscheiden selbst, welche (berufliche oder ehrenamtliche) Tätigkeit wir ausüben möchten.

  • Wir können uns ungehindert in allen Bereichen des öffentlichen und gesellschaftlichen Lebens bewegen und mit anderen Menschen und Initiativen gemeinsam an der Weiterentwicklung der Gesellschaft arbeiten

Wir setzen uns ein für:

  • das uneingeschränkte Wunsch- und Wahlrecht von Menschen mit Behinderung, um ihr Lebensumfeld selbst auszuwählen und zu gestalten.

  • die gesetzliche Verankerung und die bundesweite Finanzierung des „Arbeitgebermodells“ als alternatives Hilfesystem.

  • mehr Akzeptanz gegenüber behinderten Menschen und eine positive Veränderung des Images von Behinderung in der Öffentlichkeit.

  • die Beteiligung an politischen Entscheidungsprozessen, wie es die UN-Behindertenrechtskonvention vorschreibt.

  • ein Bundesteilhabegesetz, in dem ein Hilfeanspruch und Nachteilsausgleich bedarfsgerecht und ganzheitlich ohne die Anrechnung von Vermögen und Einkommen geregelt werden.
 

weiterführende Informationen

Suchen