Nach einer Einführung mit einem Beispiel über eine drohende Heimeinweisung eines querschnittsgelähmten Mannes in Hessen, trugen die Vertreter der Parteien auf dem Podium ihre Vorstellungen über zukünftige ambulante Strukturen in Deutschland vor. Einhellig wurde das Wahlrecht auf ein Leben in der eigenen Wohnung von behinderten Menschen bejaht. Wenn es auch unterschiedliche Meinungen zum Thema Sondereinrichtungen gab, bekräftigten alle Teilnehmer des Podiums die Notwendigkeit die deutsche Sozialgesetzgebung zu verändern.
In dem überfüllten Vortragssaal des Münchner Kulturzentrum am Gasteig hatte auch das Publikum genügend Gelegenheit sich intensiv an der Diskussion zu beteiligen. Der große Zulauf dieser Podiumsdiskussion schien die Abgeordneten und Kandidaten positiv beeindruckt zu haben. Am Ende der Veranstaltung versprachen alle sich parteiübergreifend für die Herauslösung persönliche Assistenz aus dem Sozialgesetzbuch XII in der kommenden Legislaturperiode einzusetzen. Um dieses Vorhaben umzusetzen, wurde das Publikum aufgefordert sich bundesweit an die jeweiligen Abgeordneten zu wenden um hier zügig entsprechende Änderung herbeizuführen.
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