Gestern, am Freitag den 26. Juni, präsentierte Georg Schramm im Münchner Circus Krone einem größeren Publikum in dem ausverkauften Haus sein aktuelles Programm „Thomas Bernhard hätte geschossen“. Der auch aus dem ZDF (Neues aus der Anstalt) bekannte Kabarettist, mit dem Spitznamen "Die Stalinorgel des deutschen Kabaretts", nimmt neben den Ungerechtigkeiten unseres Landes in diesem Programm u. a. das Gesundheitssystem, aber auch die menschenunwürdigen Zustände in deutschen Pflegeheimen unter die Lupe. Das Live Publikum des ZDF Kabaretts „Neues aus der Anstalt“ durfte mehrmals in den vor Sendebeginn stattfindenden „Warm ups“ einen engagierten Kabarettisten erleben, der die Missständen in deutschen Pflegeheimen aufs Korn nahm und auf das Buch des Münchner Sozialarbeiters Claus Fussek „Im Netz der Pflegemafia: wie mit menschenunwürdigen Pflege Geschäfte gemacht werden“ als Pflichtlektüre empfahl.
Bei seinem gestrigen Auftritt konnte einem bei der Beschreibung eines fiktiven Pflegeheimes das Lachen glatt im Halse stecken bleiben. Es bleibt nur zu hoffen, dass die Zuschauer dies nicht als reines Märchen abtun und die Realitäten in den Heimen zur Kenntnis nehmen.
Wer die Möglichkeit hat, sollte sich einen Kabarettbesuch nicht entgehen lassen. Unter folgendem Link ist eine unzensierte Aufzeichnung zu sehen:
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