VbA bei Tagung des NITSA e.V. in Berlin

Bericht über die Bildungs- und Informationsveranstaltung „Das Bundesteilhabegesetz und die Zukunft der persönlichen Assistenz"


Vom 22. – 23.06.17 fand in Berlin eine Tagung des Netzwerks für Inklusion, Teilhabe, Selbstbestimmung und Assistenz (NITSA e.V.) zum Bundesteilhabegesetz (BTHG) statt. Wir waren mit dem VbA vor Ort und berichten.


Bei der Tagung wurde das BTHG aus unterschiedlichen Gesichtspunkten erläutert. So sprach Mark Nellen, Mitarbeiter des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales über die seiner Meinung nach gelungene Umsetzung des Gesetzes, aber auch über Baustellen wie etwa die nicht umsetzbare freie Wahl der Wohnform aufgrund zu hoher Kosten.

Der Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft der überörtlichen Sozialhilfeträger, Matthias Münning, sprach insbesondere über die Begriffe "Zumutbarkeit" und "Angemessenheit" im Bezug auf das Rechtssystem. In weiteren Vorträgen wurden generelle rechtliche Neuerungen wie z.B. die ggf. geänderten Zuständigkeiten der Kostenträger, die Gleichsetzung von ambulanten und stationären Leistungen sowie Richtlinien zur Ermittlung eines Hilfebedarfs thematisiert. 


Der Bereich unabhängige Teilhabeberatung (uTb) sowie die damit verbundene Antragsstellung wurde von Barbara Vieweg, einer Interessensvertreterin von Selbstbestimmt Leben e.V., erläutert. Auch in diversen Publikumsdiskussionen kam das Thema uTb zum Tragen. Die Beantragung wurde befürwortet und auf die Möglichkeit der Kooperation mit anderen Verbänden und Vereinen hingewiesen.

Neben neuen Fach- und Sachinformationen wurden vor Allem Erfahrungen anderer Teilnehmer und diverse neue Denkansätze mit nach Hause genommen.

Weiterführende Informationen gibt es auch im Artikel von Ottmar Miles-Paul.

Außerdem hat NITSA eine Sammlung der einzelnen Vorträge der Veranstaltung bereitgestellt.   


 

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